Freiräume für Bildung Schule und Architektur im Dialog
Die Gestaltung schulischer Räume kann Lernprozesse ebenso prägen – wie pädagogische Konzepte die Architektur. Die Ausstellung versucht dieses Wechselverhältnis an Schulen der Stadt Leipzig zu verdeutlichen: Sie machen sich auf den Weg, im Spannungsfeld zwischen pädagogischer Innovation, gesellschaftlichem Wandel und städtebaulicher Entwicklung Lernräume neu zu denken.
Im Mittelpunkt steht die Gestaltung flexibler Unterrichtsumgebungen – von anpassbaren Lernräumen über Lerncluster bis zu offenen Lernlandschaften. Der Blick richtet sich auch auf Flure, Treppenhäuser, Bibliotheken oder Schulhöfe. Als Räume jenseits des Unterrichts werden diese zunehmend als Lern- und Begegnungsräume verstanden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Beziehung zwischen Schule und Stadt. Wie entstehen Orte, die über den Unterricht hinauswirken – als kulturelle und soziale Zentren ihres Stadtteiles?
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Vielfalt moderner Schularchitektur in Leipzig zu entdecken und zu reflektieren: Wie ermöglichen gebaute Räume Lernen? Wie können sie Gemeinschaft fördern und Schule als lebendigen Bestandteil der Stadt erfahrbar machen?
Hinweis: Sonderausstellung im Schulmuseum
Bild oben: Marie-Curie-Schule. Fotonachweis

